Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren in das Kompetenzmanagement investiert. Das Kompetenzmanagement entsteht aus dem Bedürfnis des Unternehmens. Es handelt sich um eine fachgerechte Methode, das Unternehmen so zu organisieren, dass es seinen Auftrag erfolgreich erfüllen kann. Wir nennen dies die NACHFRAGESEITE des unternehmerischen Problems. Was braucht das Unternehmen, um seinen Auftrag erfüllen zu können? Funktionsbeschreibungen, Kompetenzprofile usw. sind typische Produkte des Kompetenzmanagements.

Das Talentmanagement beginnt bei den Mitarbeitern. Wir nennen dies die ANGEBOTSSEITE des organisatorischen Problems. Was bringen die Mitarbeiter einzeln oder als Team ins Unternehmen ein und wie kann dies zugunsten des Unternehmens eingesetzt werden? Rollen, Talentpass usw. sind typische Produkte des Talentmanagements.

Der Talentpass gibt den Führungskräften ein konkretes Instrument in die Hand, die Talente ihrer Mitarbeiter im Personalzyklus mit Gesprächen zu Zielsetzungen, Leistungsbewertungen, Entwicklungen und Feedbacks einzusetzen. Wenn in diesen Gesprächen nicht nur Zeit für die NACHFRAGESEITE (Unternehmen) sondern auch für die ANGEBOTSSEITE (Mitarbeiter) aufgewendet wird, dann stimulieren Sie das Engagement der Mitarbeiter. Sie werden sich wundern, welche Betroffenheit eine einfache Frage wie „Welche Talente besitzen Sie und wie können Sie diese zugunsten unseres Teams einsetzen?“ haben kann. Der Talentpass sorgt dafür, dass diese Frage durch eine objektive Referenz beantwortet werden kann und dass der Mitarbeiter und die Führungskraft sich nicht in einer subjektiven Annahme verlieren, welche Talente der Mitarbeiter haben sollte.

Das Kompetenz- und Talentmanagement sind sich ergänzende Instrumente. Es sind zwei wichtige Säulen des modernen Personalmanagements.

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